Telexanschlusstyp kenntlich machen

Technischer Support bei Problemen mit i-Telex sowie dessen Komponenten.

Moderator: FredSonnenrein

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duddsig
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Re: Telexanschlusstyp kenntlich machen

#41

Beitrag von duddsig »

detlef hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 09:49
duddsig hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 19:03 Ich habe noch mal über die eine Maschine nachgedacht, die den amerikanischen Kennungsgeber drin hat. Ich dachte, die würde ich als wechselnde Maschine melden, aber die ist mein Nachrichtenticker und wird nicht wechseln. Vllt ist noch eine Kategorie abweichender / nicht normgerechter Kennungsgeber dazukommen. Ist vllt nicht nur bei mir so, einen KG von einer Clubstation wie mir Henning sagte habe ich jetzt auch noch im neuen T34f. (der ist nur aus Platzgründen noch nicht am Netz).
Und welche Norm gilt dann? Ich bin, wie oben schon geschrieben, gegen jegliche Ausgrenzung nicht "normgerechter" Kennungen. Ausgrenzung ist für mich schon, wenn sie auf dem Teilnehmer-Server speziell gekennzeichnet werden müssen. Wem hilft diese Kennzeichnung?
Wie kommst Du darauf, daß ich irgendwelche Kennungen wie auch immer aussehen mögen ausgrenzen will? Im Gegenteil. Ich wollte nur informieren, daß die angezeigte möglicherweise nicht die originale Kennung ist.
Fernschreiber hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 12:13 ... aber wenn die möglichen schlummernden Kennungen eines
Anschlußinhabers bekannt wären und nicht nur in dem Telexbuch stehen sondern auch in einer Liste parallel auf der KLKL o.ä.Platfrom z.B. einer KG-Auskunft wäre das zeitnaher zu pflegen und überall abfragbar auch für die Mitstreiter die kein Telexbuch haben.
Wäre für mich kein Problem, und ich würde meine Kennungen gerne an diese Liste melden. Halte das durchaus für sinnvoll, denn so kann der Anrufende, der die vermeintlich mysteriöse Kennung bekommt nachschauen, ob der globale Empfänger stimmt.
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obrecht
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Re: Telexanschlusstyp kenntlich machen

#42

Beitrag von obrecht »

Also....
was den Rundsendedienst von Willi angeht, sehe ich das Problem nicht wirklich. Die KG-Prüfung lässt sich bei jeder Rundsendung individuell und einfach ein- oder ausschalten, somit kann jeder den Rundsendedienst diesbezüglich nach seinem gusto nutzen. Man kann jetzt trefflich darüber streiten, ob die Prüfung per default ein - oder ausgeschaltet sein soll; zurzeit lässt sie sich durch die Eingabe der Dummy-Rufnummer "9999" abschalten, so steht es in der Doku, die jeder von uns gelesen hat, der den Dienst nutzen will, und für mich persönlich ist das ok so.

Und Willis Dienst bietet weitere Vorteile gegenüber dem "alten" Dienst, deswegen bin ich zurzeit glücklich mit dem "neuen" - mit oder ohne KG-Prüfung :D
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detlef
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Re: Telexanschlusstyp kenntlich machen

#43

Beitrag von detlef »

obrecht hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 16:10 Und Willis Dienst bietet weitere Vorteile gegenüber dem "alten" Dienst, deswegen bin ich zurzeit glücklich mit dem "neuen" - mit oder ohne KG-Prüfung :D
Wieviele Fernschreiber hast du, die von der Default-KG-Prüfung betroffen sind?
Dein T37 von 1955 läuft ja auch mit einem Fantasie-KG, wie ich deiner Signatur entnehme. Das wird dann wohl die Lösung sein.
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obrecht
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Re: Telexanschlusstyp kenntlich machen

#44

Beitrag von obrecht »

Die Kennung des T37 habe ich bewußt gewählt und ich denke, da wir (Zitat) "in einem Hoby-Netz " sind, ist das meine Entscheidung. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Rundsendedienst von Willi (und nur auf den habe ich mich bezogen) sehr einfach OHNE KG-Prüfung nutzbar ist und also niemanden zu einem bestimmten Umgang mit historischen Kennungen zwingt.
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Re: Telexanschlusstyp kenntlich machen

#45

Beitrag von Fernschreiber »

Also nochmal: bei der 11151 kann die KG-Prüfung ( ist eh nur die Rufnummer selbst) vom Auftraggeber abgeschaltet werden, sodaß jede Maschine, auch ohne KG erreicht wird. Im Journal steht dann die empfangene Kennung drin. Aus Gründen der Originalität ist defaultmässig halt die Abfrage eingeschaltet. Wie sonst soll der Automat dem Autraggeber ein evt. gewünschtes fundiertes Journal erstellen? Die Entscheidung liegt beim Versender. mehr geht nicht. Rolf hat es mit wenigen Worten treffend in #42 formuliert. Für mich ist dieses "Hobbynetz" etwas mehr, hält es doch eine Aera lebendig für die ich jahrelang nach meiner Beamtenprüfung hoheitlich gearbeitet habe. Das schlägt sich auch in meinen Ansichten und Realisierungen nieder, obwohl ich da sehr viel Verständnis für Detlef's Meinung habe. Ich besitze ebenfalls FS, die keinen KG aus der Sicht am Ende der Telexaera haben. Diese verstecken sich halt hinter der Hauptnummer (ist auch eine Kunstnummer die mir Fred damals gegeben hat), sind aber noch nicht erreichbar. In diesem Netz hat man fast alle Freiheiten bis auf eine: der "Angerufene" hat keinen Einfluß auf die Reaktion und Entscheidung des Anrufers. Das ist vergleichbar mit Werbung im Briefkasten. Die Benutzung der Möglichkeiten steht frei, auf beiden Seiten. Die Bereitstellung der Dienste ist immer lediglich ein Angebot, die alte RS hat auch ein historisches Vorbild und kann auch ASCII-basierte Clients wie den Minitelex-Übergang anrufen, meine nicht. Jeder kann das wählen was er will. Und ich möchte zwei letzte Relikte, die den Telexdienst weltweit so außergewöhnlich gemacht haben nicht missen, den KG-Austausch und die unbemannte Benuzung 24/7.

Gruß und schönes Wochenende
Willi
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FredSonnenrein
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Re: Telexanschlusstyp kenntlich machen

#46

Beitrag von FredSonnenrein »

Hallo zusammen,

da ist ja wieder viel zum Antworten zusammengekommen.

Zunächst zu Willi:
Fernschreiber hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 14:53 Zuerst eine simple Frage zu den 6 Merkmalen. Was soll mit "o" gekennzeichnet werden?
o = öffentlich = nicht "geheim".
Fernschreiber hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 14:53 Sind mehrere Nennungen möglich z.B. /twz ?
ja genau. Reihenfolge sollte alphabetisch sein, der Algorithmus sollte sich aber nicht drauf verlassen.
Fernschreiber hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 14:53 > "Wenn ich nach "Bad Doberan" suche, wird auch "Bad Doberan T100" gefunden?"
Das ist ja genau der Punkt. Woher soll ich Wissen das nach Doberan Schluss ist mit dem Ort?
Mein Gedanke verdeutliche ich an einem Beispiel:
Wir haben einen Eintrag von Peter aus Berlin-Marzahn. Der Ortsteil ist ergänzt, um ihn vom anderen Peter (dessen Ortsteil ich nicht kenne, weil ich ihn nicht erreichen kann) zu unterscheiden.
Wenn ich nun nach "Peter in Berlin" suche, dann wäre mein persönlicher Wunsch, dass auch "Peter in Berlin-Marzahn" gefunden wird.
Daher war ich davon ausgegangen, dass bei der Übereinstimmungsprüfung eines EIntrags mit den Suchkriterien ohnehin nur der Anfang des Ortes auf Übereinstimmung geprüft wird.
Unter dieser Annahme ist es auch unschädlich, wenn der Algorithmus "Bad Doberan T1000" als Ortsbeschreibung fälschlich annehmen würde.
Dies scheint aber nicht so zu sein.
Fernschreiber hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 14:53 Zum " Kompromissvorschlag"
Das Einfügen der Merkmale ist völlig Problemlos, volle Unterstützung
fein.
Fernschreiber hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 14:53 Der Rest ist ja eigentlich nur eine neue erweiterte Definition:.
Wenn garantiert ist das der Maschinentyp mindestens 2 Ziffern und/oder mit ":" beginnt, wäre das OK.
Fehlr Dieser Eintrag, ist da eben nichts mehr oder der"/" mit was dran oder auch nicht.
genau.
Fernschreiber hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 14:53 Die Verwendung des "." ist für Minitelex /PC-Telex durchaus informativ, Steht da ein ":" wird die Entscheidung solche Anschlüsse anzurufen aber aus dem Folgebyte gebildet, da Minitelex ein ASCII-Dienst ist, funktioniert nicht. Bei PC-Telex ist es dann individuell welcher Eintrag da steht.
Ehrlich gesagt verstehe ich hier gar nicht, was du ausdrücken willst.
Fernschreiber hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 14:53 "Folgeregel: Der Ort darf maximal eine Ziffer enthalten"
Ich kenne keinen Ortsnamem mit direkter einstelliger Ziffer, lediglich Bezirke (Düsseldorf) werden damit gekennzeichnet, evt. aber auch 2stallig.
Das war eigenlich nur als Vorkehrung für den Beispielfall "Stw W3 Schwarzenberg".
Fernschreiber hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 14:53 Dann wäre aber die Postleitzahl (wird bisher niergends verwendet), um Orte eindeutig zu machen und Zeichen zu sparen unmöglich, stattdessen also lieber "Rainer, Muenster-Sarmsheim T1000" ( 31byte) oder "Andreas, Neundorf b. Bad Lobenstein" (35byte). oder "INTERFLUG Ausstellung, Stoelln F2000 /z" (39byte).. Ist knapp aber meist noch möglich, Dann steht aber eine Priorisierung an. Bei Andreas passt so gerade noch ein T100 rein.
Bloß nicht noch die Postleitzahl einbauen, das hilft keinem.
Fernschreiber hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 14:53 Nun, wenn auf dieses meist schon praktizierte Verfahren Verlass ist, werde ich da mal für die "inländischen" Datensätze eine Erweiterung einbauen.
leider fahre ich dann weiterhin zweigleisig (Inland/Ausland) denn die Methode mit den "()" ist effizienter.
Effizienter für den Algorithmus ist das (DE) allemal, unbestritten. Aber es "frisst" wieder 5 Bytes pro Eintrag (jedenfalls im Speicher des i-Telex).
Fernschreiber hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 14:53 Nach wie vor verstehe ich nicht, warum "inländische" Einträge sich von "ausländischen" in der Klammer unterscheiden. Das mit der Klammer finde ich sogar leserlicher. Und warum macht das simple Einfügen eines Kommas, was nachweislich Abhilfe geschaffen hätte, einen Text für Menschen unlesbarer. Nimm mir das bitte nicht übel, aber es grenzt an "Ver.......besserung ". Zusätzlich darf ich meinen Code erweitern, danke,
Bisher hat sich niemand außer uns pro oder kontra Ergänzung von "(DE)" bei allen Einträgen geäußert.
Fernschreiber hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 14:53Was die Datensätze wirklich unleserlich macht sind die unmöglichen Domäneneinträge wie "xhsm7dfxjhwadskp.myfritz.net", das tut in den Augen weh und Du störst dich an einem Komma/ Klammer.
Das steht doch in einer anderen Spalte in der Tabelle, das kann optisch leicht "ausgeblendet" werden.
Fernschreiber hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 12:13 wie ich schon schrieb , aus meiner Sicht haben diese Infos lediglich informellen Charakter,. Kein normaler Nutzer bekommt die je zu Gesicht, ausser er sucht einen Anschluß in der 118811 im Expertenmodus.
Natürlich sieht man die, sowohl in der Tabelle der Webseiten der Server, als auch in der i-Telex-eigenen Auskunftsfunktion (Wahl von "0").
Fernschreiber hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 12:13 Sie können aber bei Problemen mit der Erreichbarkeit zu Klärung führen. Ausgewertet werden die ja zukünftig auch nur bei Automaten wie Deinem Scanner oder meiner Rundsendeeinrichtung. Bei Dir macht es noch mehr Sinn wie bei mir. In meinem Fall ist nur das /a interessant, um technisch nicht Dienste mit Diensten zu verbinden.
Das ist der hauptsächliche Anwendungsfall, richtig.
Fernschreiber hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 12:13 Alles andere interessiert mich nicht. Eine Rundsendung ist eigentlich nur eine technische Vorrichtung, die einen sonst individuellen Anruf parallelisiert um den Auftraggeber zeitlich zu entlasten. Die Beurteilung ob ein anderer KG akzeptiert wird oder das Ziel ein Streifenschreiber ist oder ein "öffentlicher" steht der Rundsendeeinrichtung a) nicht zu und b) was soll sie dann machen? Das obliegt dem Auftraggeber und ist in dessen Verantwortung. Ich müsste sonst für alle 30 Rufnummern eine Rufbehandlung abfragen, wo kommen wir da hin?
Richtig, was die Rundsendung angeht, ist der Absender verantwortlich, vernünftige "Zielnummern" zu wählen.
Fernschreiber hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 12:13 Die RS sollte eigentlich so original wie möglich werden, für mich als alten Profi eigentlich normal. Doch schon nach den ersten zaghaften Versuchen gab es einen kleinen "telex-shitstorm". Ich musste eingestehen, das dieses Hobbynetz auf Grund der Technik (i-telex Anbindung), Verbindungen und auch vorhandenem Gerätepark nur noch im "look and some feel" mit dem was ich kannte vergleichbar ist.
Es ist halt nur Hobby, und ich finde, verdammt nah dran.
Kompromisse müssen sein, da sonst unser Teilnehmerkreis bedeutend kleiner wäre. Ziel ist nicht, die historische Vermittlung zwischen Fernschreibern nachzubilden, sondern unsere Fernschreiber möglichst einfach und dabei wirklichkeitsnah (ja, genau diese Priorität) zur Funktion zu erwecken.
Willi, dein Engagement wird ausdrücklich anerkannt, sollte aber nicht zum "Maßstab" für andere werden.
Fernschreiber hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 12:13 Ene lobenswerte Ausnahme stellt da Rolf aus Aachen mit seinen 4 Anschlüssen dar, die einzeln via pi-telex als echte Hauptanschlüsse im Natz stehen und mir bei den Tests sehr hilfreich weren. Schon durch sinple Um-Weiterleitung gerät alles aus den Fugen. Als Kompromiss bietet die RS die Möglichkeit, für den einen Auftrag die KG-Verbindlichkeit abzuschalten und auch mit unregistrierten Maschinen (aber via Authentifizierung) eine Rundsendung aufzugeben.
Eleganter wäre es natürlich, wenn zwei verschiedene Rufnummern für den Rundsendedienst vergeben werden:
Eine Nummer mit Überprüfung des KG, und eine ohne Überprüfung.
Fernschreiber hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 12:13 Die neuen Merkmale ändern daran auch nichts, wenn der Anschluß nicht erreichbar ist. Daraus im Journal eine kleinen Roman abzuleiten, "koennte daran liegen das der anschluß nur zeitweise in betrieb ist" halte ich für überzogen, kann aber technisch realisiert werden wenn der Parameter /z im Datensatz stehen sollte.
Verlangt niemand. Wer einen Anschluss mit /z anwählt (egal ob direkt oder per RS) muss damit rechnen, nicht durchzukommen. Und 30 Minuten später auch nicht.
Fernschreiber hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 12:13 Das Merkmal o:
Da ich ja Fred auch fragte was "o" bedeute , es jetzt weiß, Du sofort einen Bezug fandst (toll) frage ich mich was eigentlich geschehen soll wenn dieses Merkmal bei Serverabfrage auftaucht. Der Scanner ist ja nichts was "top secret" ist. Sollte ein Rundsendeauftrag da storniert werden?
Das ist das Problem des Absenders.
Ich bin jetzt mal Ketzer: Auch wenn der Anrufer per RS einen Dienst anwählt, dann ist das sein Wunsch und dieser ist zu respektieren.
:D
Fernschreiber hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 12:13 Das ist alles momentan sehr hypothetisch, da die allermeisten Verbindungen manuell gemacht werden, aber Gedanken mache ich mir dazu trotzdem,
soll ja alles auch einen Sinn haben oder?
Lieber erst Gedanken machen (daher auch dieser "Monster-Thread" zum Thema "Merkmale"), als jetzt in eine Sackgasse zu laufen. In drei Jahren wissen wir es aber so oder so auch besser.
Fernschreiber hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 12:13 Wenn Du tatsächlich eine Liste hast, die alle möglichen (natürlich nur Dir bekannten) Kennungen eines Anschlußinhabers beinhaltet, die technisch kurzfristig erreichbar sein könnten (Austauch, Neu) ist das eine tolle Sache. Ich staune oft wer (KG) mir da antwortet und wenn ich den KG nicht kenne, drückt sich die ST fast von alleine. Dann beginnt das große Suchen.
Das Telex-Verzeichnis gehört neben jeden Fernschreiber. ;)
Und außerdem (persönliche Meinung): Ich schreibe bei abweichendem KG trotzdem meine Nachricht, schreibe noch dazu wen ich glaube angewählt zu haben. Ich hoffe, dass im Falle einer fehlerhaften "Vermittlung" der falsche Empfänger sich zurück meldet.

Eine durchsuchbare Liste der Kennungen ist aber ein guter Vorschlag für einen neuen Dienst: "Rückwärtssuche".

Nun zu Detlef:
detlef hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 09:49
FredSonnenrein hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 22:47 w = "wechselnd" oder "abWeichend" -> heißt am Ende nur, dass die Nummer des KG nicht mit der gewählten Nummer übereinstimmt.
Dann müssten alle alten Fernschreiber, die noch eine Original-Kennung ohne Nummer haben, als "wechselnd" gekennzeichnet sein, was ich schon irgendwie irreführend finde. Mein T37 hat eine Orignal-FZZA-Kennung ohne Nummer und läuft seit 2 Jahren unverändert am gleichen Anschluss.
Das war nur ein Vorschlag, um Funktionen, die eine Prüfung des Kennungsgebers gegen die gewählte Nummer durchführen, eine "Chance" zu geben.
Ursprünglich gedacht war diese Kennung tatsächlich nur für "Sammelanschlüsse", hinter denen sich verschiedene andere Fernschreiber verbergen.
Wie z.B. meine 531001 und 531002 (die beide übrigens noch aus der Anfangszeit waren, wo ich eher eine "verdeckte Kennzahl" im Hinterkopf hatte).
detlef hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 09:49 Weiterleitungen machen dann auch keinen Sinn mehr. Denn dann hat man ja temporär einen abweichenden KG. Werden dann z.B. Rundsendungen bei temporärer Weiterleitung nicht mehr zugestellt? Alle Fernschreiber, die potentiell auch mal weitergeleitet werden, bräuchten dann ebenfalls das /w-Merkmal. :/
Stimmt, daher tatsächlich abwegig.
detlef hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 09:49 Allerdings fände ich das Merkmal /w sehr sinnvoll für Anschlüsse, wo tatsächlich wechselnde Geräte angeschlossen sind. So hatte ich das Merkmal ursprünglich auch verstanden. Dann würde ich bei mir einen Anschluss entsprechen kennzeichnen, an dem ich immer mal wieder für einige Zeit wechselnde Geräte zum Testen angeschlossenen habe. Allerdings wäre dafür vielleicht das /t-Merkmal sinnvoller.
/t soll halt klar ausdrücken, dass eine Nachricht auch im Nirvana verschwinden kann. So dass der Anrufer gleich darauf aufmerksam gemacht ist, dass eine Nachricht ggf. unbeantwortet bleibt weil sie gar nicht gelesen wird.
/t soll aber auch keine Garantie des Nicht-Gelesen-Werden ausdrücken.
detlef hat geschrieben: Sa 4. Jun 2022, 09:49
duddsig hat geschrieben: Fr 3. Jun 2022, 19:03 Ich habe noch mal über die eine Maschine nachgedacht, die den amerikanischen Kennungsgeber drin hat. Ich dachte, die würde ich als wechselnde Maschine melden, aber die ist mein Nachrichtenticker und wird nicht wechseln. Vllt ist noch eine Kategorie abweichender / nicht normgerechter Kennungsgeber dazukommen. Ist vllt nicht nur bei mir so, einen KG von einer Clubstation wie mir Henning sagte habe ich jetzt auch noch im neuen T34f. (der ist nur aus Platzgründen noch nicht am Netz).
Und welche Norm gilt dann? Ich bin, wie oben schon geschrieben, gegen jegliche Ausgrenzung nicht "normgerechter" Kennungen. Ausgrenzung ist für mich schon, wenn sie auf dem Teilnehmer-Server speziell gekennzeichnet werden müssen. Wem hilft diese Kennzeichnung?
Da bin ich ganz deiner Meinung.
Dass Willi seine persönliche Meinung hat, die er dann auch in die Implementierung seines Rundsendedienstes einfließen lässt, können wir ihm auch nicht verbieten. Die Überprüfung der "Korrektheit" des KG geht nun mal aufgrund der Strukturen im i-Telex manchmal daneben, obwohl richtig verbunden wurde.

Schöne Pfingsten!

Fred
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Bei besetzt oder gestört bitte 531002 versuchen.

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Re: Telexanschlusstyp kenntlich machen

#47

Beitrag von Fernschreiber »

Hallo zusammen,
@ Fred:
Dank für Deine weiteren Eräuterungen, kann damit etwas mehr Deine Verfahrensweise nachvollziehen. Aber erlaube mir noch ein paar Anmerkungen bzw. neue Fragen.
Nur zum Verständns: "o = öffentlich = nicht "geheim"."
Das ist eher eine logische Definition als praktische. Geht das in Richtung Detlef's Idee mit Messen/Museen oder gibt es da einen speziellen Hintergrund?
Beispiele:?

Zur Suche:
"Wenn ich nun nach "Peter in Berlin" suche, dann wäre mein persönlicher Wunsch, dass auch "Peter in Berlin-Marzahn" gefunden wird."
Wie bitte soll das gehen? Schon bei der originalen letzten Auskunft wurde darauf hingewiesen " je genauer die Sucheingabe, umso präziser wird das Suchergebnis". Eine Suche Name= Peter Ort = Berlin ist ein sehr genauer Input und in meiner Version wird in diesem Fall auf Gleichheit durchsucht. Berlin ist ungleich Berlin-xyz. Ebenfalls in der alten Auskunft wurde daher die Möglichkeit geschaffen (das ist nicht von mir) bei nicht exaktem Wissen von Name oder Ort diese jeweils abzukürzen mit einem".". Jetzt wird die Suche in dem abgekürzten Parameter von "genau" auf "enthalten" umgestellt.
Bei Name= Peter Ort = Berl, oder Berlin. werden dann alle Peter mit "Berl" oder "Berlin" im Ortsnamen aufgelistet.
Das funktioniert auch bei Rufnummern. Wenn das nicht so funktioniert, bitte um Meldung.

Name/Ort:
"Das war eigenlich nur als Vorkehrung für den Beispielfall "Stw W3 Schwarzenberg"."
Der Eintrag in diesem speziellen Fall ist "33148","Eisenbahnmuseum Stw W3, Schwarzenberg",
Name und Ort wie in der Definition beschrieben legal mir "," getrennt. Damit gibt es keinen Ort mit einer Ziffer, wohl aber einen Namen.
Es gibt hoffentlich für den Namen nicht auch noch eine (unbekannte) Regel. Denke da an amerikanische Kollegen wo dann oft Name+ I ,II oder III( 1. 2. 3.) dahinter steht.
nun etwas konkreter:
Würde der folgende obige Eintrag dann korrigiert werden, und wie, der untere ist ja korrekt:
"49770","Museum f. Kommunikation Sammlung T100S","5","","93.211.60.107","134","21"
"60600","Museum f. Kommunikation, Frankfurt T100","2","","94.79.153.41","2342",""

Und wie sehen Diese dann aus? (stellvertretend für viele Museums- und Diensteinträge) Ist ja eigentlich nur ein Eintrag, wäre damit nicht definitionsgemäß und je nach Interpretation ein Name (wenn nach Reihenfolge , darin gibt es keine Regeln) oder fehlender Name mit Ort "Rundsenden" und Land "Paul" (Landerkürzel ist optional aber nicht längendefiniert). Es muß ja eigendlich nur ein Ort rein, aber welcher?
"11150","Rundsenden (Paul)","1","telexgateway.de","","4000",""
"747474","Wettervorhersage DWD Baudot (Willi)","1","telex.telephontechnik.de","","5000","2"
Solltest Du bei mir als Ort Muenster in Betracht ziehen (wäre ja naheliegend), bitte alle meine Muenster mit "in Westf." ergänzen, man glaubt nicht wieviele Münster es gibt.

40Byte:
"Bloß nicht noch die Postleitzahl einbauen, das hilft keinem."
Doch, dem Platz:
Bei den Beispielen zeigte sich ja dass es teilweise knapp wird mit den 40Byte. Aus diesem Grund verstehe ich ja deine Ablehnung gegenüber (de) mit 5Byte, aber "ketzerisch": ein "," braucht nur 1Byte. Daher meine Überlegung Einträge wie "Andreas, Neundorf b. Bad Lobenstein /z" mit 38Byte durch "Andreas, 12345 Neundorf /z" (26Byte) zu ersetzen, dann wäre sogar noch locker der Maschinintyp drin, natürlich vorrausgesetzt der Teilnehmer ist damit einverstanden .

in/ausläändisch:
"Bisher hat sich niemand außer uns pro oder kontra Ergänzung von "(DE)" bei allen Einträgen geäußert."
Weil sich mit dieser Datei kaum einer wirklich beschäftigt, können sich ja mal melden. Mir ist völlig egal was das steht, alleine das Vorhandensein von"(" hätte aus technischer Sicht als Trenner ja genügt. Als "ausländischer" Betrachter eines solchen Datensatzes würde ich mich schon fragen, wieso habe ich ein Landeskürzel und viele andere nicht.

getrennte Rufnummern:
"Eleganter wäre es natürlich, wenn zwei verschiedene Rufnummern für den Rundsendedienst vergeben werden:
Eine Nummer mit Überprüfung des KG, und eine ohne Überprüfung. "
Finde ich garnicht gut.
Die Auftraggeber sollen darüber aktiv nachdenken was sie tun. Eine Nummer ist da nichtssagend. Wenn die Benutzer beim Druck desLochstreifen für die Nummern jedesmal evt. die "9999," sehen, werden sie daran erinnert , da war doch was. Andererseits werden sie durch die Fehlermeldungen (siehe Finn) daran erinnert, da war doch was.

Der Ketzer:
"Das ist das Problem des Absenders.
Ich bin jetzt mal Ketzer: Auch wenn der Anrufer per RS einen Dienst anwählt, dann ist das sein Wunsch und dieser ist zu respektieren. "
Kann, darf und soll er auch, aber alle Kommunikationssysteme dieser Welt haben Mechanismen, den technischen Unsin (Kapazitätsverlust) zu verhindern. Jede unnütz belegte Leitung kostete Geld, und wurde verhindert, wenn dieses nicht wieder reinkam.
Beispiel:
Der Bundespost/Telekom war es schlichtweg egal, ob ich meinen Nachbarn direkt anwähle oder über die Ortsvorwahl. Dann war es tatsächlich ein echtes
Ferngespräch und wurde entsprechend vergebührt, war also wesentlich teurer.
Andererseits wurden Gespräche in andere grosse Ortsnetze zu Diensten wie Kinoansage und Menü des Tages technisch verhindert, war nicht möglich. Die Dienstegasse war für Verbindungen aus anderen HVst'n gesperrt, die eigenen OVst'n (direkt mit Nummer) via eigene KVst'n (mit 0) konnten aber.
Nun geht es hier nicht um das Geld, die Pi's sind relativ genügsam , aber ums Prinzip. Ich mag es halt nicht wenn einfache technische Möglichkeiten nicht ausgenutzt werden. Zudem verfälschen solche Versuche die ohnehin dürftigen Statistiken prozentual erheblich.

Ich bau mir gerade ein Statistiktool um wieder genau zu sehen wie die Strohfeuer von damals nachwirken. Die Portscans auf den Loadbalancern haben definitiv nachgelassen.

"Das Telex-Verzeichnis gehört neben jeden Fernschreiber. ;) "
Das wird bei coronabedingten mittlerweile 20 betriebsbereiten + 5 Regalmaschienen aber demnächst ein teurer Spaß.

"Und außerdem (persönliche Meinung): Ich schreibe bei abweichendem KG trotzdem meine Nachricht, schreibe noch dazu wen ich glaube angewählt zu haben. Ich hoffe, dass im Falle einer fehlerhaften "Vermittlung" der falsche Empfänger sich zurück meldet."
Ich lege auch nicht wirklich immer sofort auf und habe so einige Sonderkennungen im Kopf (die zwei von Olaf werde ich nie vergessen). Aber bei mir total nichtssagenden dauert es nach ein paar Klingeln dann nicht lange.
Ich war aber mehr als überrascht über Finn's Rundschreiben zu den neuen Telexbüchern. Er scheint den Dienst ja ohne Abschaltung des KG zu nutzen.
Als ich dann nach mehreren Versuchen seine IBAN und BIC auf dem LO15 sah, habe ich sein Gottvertrauen bewundert. Es war zwar alles korrekt gedruckt worden (hatte noch eine PN mit den Daten), aber gerade diese Maschine, die für alle bisherigen Diensteentwicklungen herhalten musste , zickt
(erlaubterweise) doch manchmal etwas rum. Aber genau dafür ist ein Rundsendedienst ja da, wie soll er das ohne grossen Aufwand sonst machen.

Eine durchsuchbare Liste der Kennungen ist aber ein guter Vorschlag für einen neuen Dienst: "Rückwärtssuche".
Da ich die 118811 sowieso etwas anpassen muß baue ich diesen Menüepunkt mal mit ein. Das befüllen der Liste geschieht dann möglichst durch die mitmachenden Teilnehmer selbst.

Noch schönes Wochenende

Gruß
Willi
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Re: Telexanschlusstyp kenntlich machen

#48

Beitrag von FredSonnenrein »

Hallo zusammen, Hallo Willi,
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 Hallo zusammen,
@ Fred:
Dank für Deine weiteren Eräuterungen, kann damit etwas mehr Deine Verfahrensweise nachvollziehen. Aber erlaube mir noch ein paar Anmerkungen bzw. neue Fragen.
Klar, gerne.
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 Nur zum Verständns: "o = öffentlich = nicht "geheim"."
Das ist eher eine logische Definition als praktische. Geht das in Richtung Detlef's Idee mit Messen/Museen oder gibt es da einen speziellen Hintergrund?
Beispiele:?
Der einzige Hintergrund ist nicht technisch, sondern "praktisch": Die nicht vorhandenen Geheimhaltung.
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 Zur Suche:
"Wenn ich nun nach "Peter in Berlin" suche, dann wäre mein persönlicher Wunsch, dass auch "Peter in Berlin-Marzahn" gefunden wird."
Wie bitte soll das gehen? Schon bei der originalen letzten Auskunft wurde darauf hingewiesen " je genauer die Sucheingabe, umso präziser wird das Suchergebnis".
Ja klar. Bei einem Netz mit tausenden Anschlüssen ist dieser Hinweis auch angebracht und zielführend.
Wenn ich aber (frevelhafterweise ohne die Anleitung vorher zu lesen) in die Auskunftsfunktion eingebe "Peter aus Berlin" und die Antwort lautet "kenne ich nicht", dann finde ich persönlich diese Antwort nicht hilfreich. Ja, ich verstehe vollkommen, dass du deine Auskunftsfunktion möglichst wirklichkeitsnah haben möchtest, dann ist das Systemverhalten so wie es ist korrekt. Man kann es nicht allen recht machen.
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 Eine Suche Name= Peter Ort = Berlin ist ein sehr genauer Input und in meiner Version wird in diesem Fall auf Gleichheit durchsucht. Berlin ist ungleich Berlin-xyz. Ebenfalls in der alten Auskunft wurde daher die Möglichkeit geschaffen (das ist nicht von mir) bei nicht exaktem Wissen von Name oder Ort diese jeweils abzukürzen mit einem".". Jetzt wird die Suche in dem abgekürzten Parameter von "genau" auf "enthalten" umgestellt.
Bei Name= Peter Ort = Berl, oder Berlin. werden dann alle Peter mit "Berl" oder "Berlin" im Ortsnamen aufgelistet.
Ähm: Abkürzen geht mit einem Punkt oder einem Komma hinter dem Ortsnamen?
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 Das funktioniert auch bei Rufnummern. Wenn das nicht so funktioniert, bitte um Meldung.
Rückwärtssuche geht auch? Sehr schön!
Ich fände es gut, wenn du die Auskunftsfunktion hier nochmal vorstellst. Nicht jeder hat das Telex-Verzeichnis von XYZ, wo die Benutzungsanleitung enthalten ist.
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 Name/Ort:
"Das war eigenlich nur als Vorkehrung für den Beispielfall "Stw W3 Schwarzenberg"."
Der Eintrag in diesem speziellen Fall ist "33148","Eisenbahnmuseum Stw W3, Schwarzenberg",
Name und Ort wie in der Definition beschrieben legal mir "," getrennt. Damit gibt es keinen Ort mit einer Ziffer, wohl aber einen Namen.
Ja du hast recht. Meine Definition war an dem Beispiel orientiert eine reine Vorsichtsmaßnahme (vor allem, weil ich keine Maschinentypen mit nur einer Ziffer kenne).
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 Es gibt hoffentlich für den Namen nicht auch noch eine (unbekannte) Regel. Denke da an amerikanische Kollegen wo dann oft Name+ I ,II oder III( 1. 2. 3.) dahinter steht.
Natürlich gibt es einiges an "Korrekturbedarf" bei einer Vereinheitlichung.
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 nun etwas konkreter:
Würde der folgende obige Eintrag dann korrigiert werden, und wie, der untere ist ja korrekt:
"49770","Museum f. Kommunikation Sammlung T100S","5","","93.211.60.107","134","21"
"60600","Museum f. Kommunikation, Frankfurt T100","2","","94.79.153.41","2342",""
Die Einträge der Museen sind leider ohnehin ein Problem. DIe meisten sind zu lang für 40 Zeichen.
Im genannten Fall müsste das "Sammlung" entfallen oder abgekürzt werden.
Korrekt wäre eigentlich "Museum f. Kommunikat., Frankfurt/M T100". Das sind genau 39 Buchstaben. Leider kein Platz mehr für (DE) ohne weitere Kürzungen des Namens.
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 Und wie sehen Diese dann aus? (stellvertretend für viele Museums- und Diensteinträge) Ist ja eigentlich nur ein Eintrag, wäre damit nicht definitionsgemäß und je nach Interpretation ein Name (wenn nach Reihenfolge , darin gibt es keine Regeln) oder fehlender Name mit Ort "Rundsenden" und Land "Paul" (Landerkürzel ist optional aber nicht längendefiniert). Es muß ja eigendlich nur ein Ort rein, aber welcher?
"11150","Rundsenden (Paul)","1","telexgateway.de","","4000",""
"747474","Wettervorhersage DWD Baudot (Willi)","1","telex.telephontechnik.de","","5000","2"
Das ist ein weiteres Thema zur Vereinheitlichung. Wenn wir aber jetzt im Voraus jedes Detail bis zum Schluss klären, brauchen wir gar nicht anzufangen, denn dann diskutieren wir noch ein paar Monate.
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 Solltest Du bei mir als Ort Muenster in Betracht ziehen (wäre ja naheliegend), bitte alle meine Muenster mit "in Westf." ergänzen, man glaubt nicht wieviele Münster es gibt.
Ändere ich sofort.
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 40Byte:
"Bloß nicht noch die Postleitzahl einbauen, das hilft keinem."
Doch, dem Platz:
Bei den Beispielen zeigte sich ja dass es teilweise knapp wird mit den 40Byte. Aus diesem Grund verstehe ich ja deine Ablehnung gegenüber (de) mit 5Byte, aber "ketzerisch": ein "," braucht nur 1Byte. Daher meine Überlegung Einträge wie "Andreas, Neundorf b. Bad Lobenstein /z" mit 38Byte durch "Andreas, 12345 Neundorf /z" (26Byte) zu ersetzen, dann wäre sogar noch locker der Maschinintyp drin, natürlich vorrausgesetzt der Teilnehmer ist damit einverstanden .
Tut mir leid, aber ich denke dass mehr Menschen auf Anhieb wissen, wo "Bad Lobenstein" ist, als die die "12345" als PLZ sofort einer Region zuordnen können. Abgelehnt aus meiner persönlichen Perspektive, auch weil es zu viel Aufwand bei der Umstellung ist.
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 in/ausläändisch:
"Bisher hat sich niemand außer uns pro oder kontra Ergänzung von "(DE)" bei allen Einträgen geäußert."
Weil sich mit dieser Datei kaum einer wirklich beschäftigt, können sich ja mal melden. Mir ist völlig egal was das steht, alleine das Vorhandensein von"(" hätte aus technischer Sicht als Trenner ja genügt. Als "ausländischer" Betrachter eines solchen Datensatzes würde ich mich schon fragen, wieso habe ich ein Landeskürzel und viele andere nicht.
Ich habe es jetzt mal ausprobiert: Die 5 Zeichen für " (DE)" erfordern bei mehr als 30 Einträgen Kürzungen in den bestehenden Informationen. Da bin ich zu faul zu, das alles mit den Teilnehmern abzustimmen und zu ändern.
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 getrennte Rufnummern:
"Eleganter wäre es natürlich, wenn zwei verschiedene Rufnummern für den Rundsendedienst vergeben werden:
Eine Nummer mit Überprüfung des KG, und eine ohne Überprüfung. "
Finde ich garnicht gut.
Die Auftraggeber sollen darüber aktiv nachdenken was sie tun. Eine Nummer ist da nichtssagend. Wenn die Benutzer beim Druck desLochstreifen für die Nummern jedesmal evt. die "9999," sehen, werden sie daran erinnert , da war doch was. Andererseits werden sie durch die Fehlermeldungen (siehe Finn) daran erinnert, da war doch was.
"Druck des Lochstreifens" verstehe ich jetzt nicht, den Rest ja. Verstanden und akzeptiert.
Ich fände es persönlich als gelegentlicher Anwender des Rundsendedienstes lästig, wenn ich wegen einer fehlgeschlagenen Prüfung den Text nochmal eingeben dürfte.
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 Der Ketzer:
"Das ist das Problem des Absenders.
Ich bin jetzt mal Ketzer: Auch wenn der Anrufer per RS einen Dienst anwählt, dann ist das sein Wunsch und dieser ist zu respektieren. "
Kann, darf und soll er auch, aber alle Kommunikationssysteme dieser Welt haben Mechanismen, den technischen Unsin (Kapazitätsverlust) zu verhindern. Jede unnütz belegte Leitung kostete Geld, und wurde verhindert, wenn dieses nicht wieder reinkam.
Beispiel:
Der Bundespost/Telekom war es schlichtweg egal, ob ich meinen Nachbarn direkt anwähle oder über die Ortsvorwahl. Dann war es tatsächlich ein echtes
Ferngespräch und wurde entsprechend vergebührt, war also wesentlich teurer.
Andererseits wurden Gespräche in andere grosse Ortsnetze zu Diensten wie Kinoansage und Menü des Tages technisch verhindert, war nicht möglich. Die Dienstegasse war für Verbindungen aus anderen HVst'n gesperrt, die eigenen OVst'n (direkt mit Nummer) via eigene KVst'n (mit 0) konnten aber.
Nun geht es hier nicht um das Geld, die Pi's sind relativ genügsam , aber ums Prinzip. Ich mag es halt nicht wenn einfache technische Möglichkeiten nicht ausgenutzt werden. Zudem verfälschen solche Versuche die ohnehin dürftigen Statistiken prozentual erheblich.
Das ist klar und führt uns zurück zu den "Anfängen" der Diskussion. Ich werde nach und nach das /a ergänzen, dann ist ein Anfang gemacht.
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 Ich bau mir gerade ein Statistiktool um wieder genau zu sehen wie die Strohfeuer von damals nachwirken. Die Portscans auf den Loadbalancern haben definitiv nachgelassen.
Für welche Dienste? DIe Auskunft oder den Rundsendedienst?
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 "Das Telex-Verzeichnis gehört neben jeden Fernschreiber. ;) "
Das wird bei coronabedingten mittlerweile 20 betriebsbereiten + 5 Regalmaschienen aber demnächst ein teurer Spaß.
Neben bedeutet ja nicht in maximaler Entfernung von 1 Meter.
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 Ich war aber mehr als überrascht über Finn's Rundschreiben zu den neuen Telexbüchern. Er scheint den Dienst ja ohne Abschaltung des KG zu nutzen.
Als ich dann nach mehreren Versuchen seine IBAN und BIC auf dem LO15 sah, habe ich sein Gottvertrauen bewundert. Es war zwar alles korrekt gedruckt worden (hatte noch eine PN mit den Daten), aber gerade diese Maschine, die für alle bisherigen Diensteentwicklungen herhalten musste , zickt
(erlaubterweise) doch manchmal etwas rum. Aber genau dafür ist ein Rundsendedienst ja da, wie soll er das ohne grossen Aufwand sonst machen.
Da hätte Finn als erfahrender Telegramm-Bearbeiter wissen müssen, dass alle Ziffern am Ende des Telex zu wiederholen sind.
Aber die IBAN enthält ja eine versteckte Prüfziffer.
Fernschreiber hat geschrieben: So 5. Jun 2022, 16:34 Eine durchsuchbare Liste der Kennungen ist aber ein guter Vorschlag für einen neuen Dienst: "Rückwärtssuche".
Da ich die 118811 sowieso etwas anpassen muß baue ich diesen Menüepunkt mal mit ein. Das befüllen der Liste geschieht dann möglichst durch die mitmachenden Teilnehmer selbst.
Wie geht das? Online? Wie authentifizierst du die Daten?

Danke für die lieben Grüße!

Fred
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Re: Telexanschlusstyp kenntlich machen

#49

Beitrag von Telegrammophon »

FredSonnenrein hat geschrieben: Di 7. Jun 2022, 17:37 Tut mir leid, aber ich denke dass mehr Menschen auf Anhieb wissen, wo "Bad Lobenstein" ist, als die die "12345" als PLZ sofort einer Region zuordnen können.
Also in meiner Telegrammstelle hängt eine Deutschland-Karte mit allen PLZ-Regionen :hehe: Da reicht ein Blick :)
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Re: Telexanschlusstyp kenntlich machen

#50

Beitrag von Fernschreiber »

Hallo zusammen,
@ Fred
Danke für die Änderungen bei meinen Eiträgen, so eilig war das garnicht.

"Ja klar. Bei einem Netz mit tausenden Anschlüssen ist dieser Hinweis auch angebracht und zielführend.
Wenn ich aber (frevelhafterweise ohne die Anleitung vorher zu lesen) in die Auskunftsfunktion eingebe "Peter aus Berlin" und die Antwort lautet "kenne ich nicht", dann finde ich persönlich diese Antwort nicht hilfreich. Ja, ich verstehe vollkommen, dass du deine Auskunftsfunktion möglichst wirklichkeitsnah haben möchtest, dann ist das Systemverhalten so wie es ist korrekt. Man kann es nicht allen recht machen."

Hier wird doch sooooviel Wert auf Originalität gelegt, das ich mich selber oft wundere. Naja, die Meisten haben die Telexzeit nicht mehr erleben dürfen und da ist eine gewisse nostalgische Neigung verständlich. Aber ist mal etwas sehr dicht am Original, wird mit heutigen Ansichten gearbeitet und das geht dann daneben. Die Auskunft ist mit sehr viel technischen und informellen Details ausgestattet, alles was man braucht steht auf den Infoseiten drin, das gilt für alle meine Anwendungen hier. Da aber das Lesen wohl auch nicht mehr den Stellenwert hat wie früher, wird es halt etwas mühsam.



"Rückwärtssuche geht auch? Sehr schön!
Ich fände es gut, wenn du die Auskunftsfunktion hier nochmal vorstellst. Nicht jeder hat das Telex-Verzeichnis von XYZ, wo die Benutzungsanleitung enthalten ist."

Die Suche ging auch damals schon in beide Richtungen. Ich brauche eigentlich bei der Rufnummerneingabe nur auch Texte zulassen, dann wäre eine Kennungsgebersuche auch bei KG's ohne Nummer möglich. Wenn Du zwecks Authentifizierung zu der Liste eine Idee hast, bitte teile sie mir mit. Ich denke das geht in Richtung der Rudsendegruppennummernverwaltung.


"Tut mir leid, aber ich denke dass mehr Menschen auf Anhieb wissen, wo "Bad Lobenstein" ist, als die die "12345" als PLZ sofort einer Region zuordnen können. Abgelehnt aus meiner persönlichen Perspektive, auch weil es zu viel Aufwand bei der Umstellung ist."

Sehe ich ganz anders. Ich weiß jetzt noch nicht wo das ist. Ich bin mit zwei Postleitzahlen-Systemen durch mein Leben gekommen und bin noch Briefverkehr gewohnt. Eine Postleitzahl sagt mir sofort grob wo ich auf einer Karte zu suchen habe, ich habe mir mal gemerkt wie die verteilt sind.

Nun wieder zu der Liste.
Ich habe mal überlegt, wie ich das neue Konzept bei mir unterbringen kann. Nach wie vor bin ich nicht glücklich mit dieser Lösung und werde sie in einem zentralen Downloader unterbringen wie bei den anderen Diensten. Dort schaffe ich mir dann eine Liste nach meinem Wunsch, Dort können dann die Auskunftsserver mit den Datensatz suchen und mit einem Befehl in der Zeile per Index auf den jeweiligen Parameter zugreifen. Wenn dann noch Änderungen anstehen, ist das der Ort es zu tun. Damit spare ich in allen Servern mehr als zwei Seiten Bildschirm-Code.
Ich habe mal angefangen und die neuen Festlegungen implementiert. Nach wie vor geht es mir ja um die exakte Extraktion der Parameter "Land- Name- Ort", was mit einem Trenner wie "()" oder "," wesentlich leichter möglich wäre (#10 u. #29).

aus #6:
"grundsätzlich habe ich folgende Struktur versucht einzuhalten:

<Vorname>, <Ort> [(<Land>)] [<Maschinentyp>] [/<Merkmale>]

Notation ist denke ich klar, <xxx> = Feld, [xxx] = optionaler Teil, alle andere Satzzeichen sind bindend.
In den Feldern Land, Maschinentyp und Merkmale dürfen keine Leerzeichen sein, somit wäre ein intelligenter Parser in der Lage, alles korrekt zu zerlegen.
Auch bei dem Beispiel "Isbrand, Bad Doberan Lo3000" ist die Grenze zwischen Ort und Maschinentyp klar, da der Maschinentyp nur ein Wort sein darf. Allerdings müsste dann eigentlich der Maschinentyp bindend sein."

plus aus #27

Zur der Thematik "Automatische Zerlegung" hätte ich noch einen Kompromissvorschlag:

Wenn der "Namenstext" von hinten beginnend zerlegt wird, dann könnte folgende minimale Modifikation / Zusatzdefinition helfen:

Zerlegt wird der Namenstext zunächst in "Worte" mit Leerzeichen als Begrenzung.

Die Merkmale sind am / an Anfang des Wortes erkennbar. Wenn keine Merkmale definiert sind, dann entfällt dieses Wort.

Neue Festlegung:
Der Maschinentyp ist ein Wort (direkt vor den Merkmalen oder bei dessen Fehlen am Ende des Namenstexts), welches mindestens 2 Ziffern enthält oder mit einem Doppelpunkt beginnt.
--> Nur Minitelex oder PC-Tlx oder ähnliches wird dann mit dem : markiert, T1000 oder Lo15 oder KSR32 sind bereits anhand der Ziffern klar als Maschinentyp erkennbar. Folgeregel: Der Ort darf maximal eine Ziffer enthalten.

Der Rest des Namenstextes ist dann die "allgemeine Benennung". Diese kann durch ein Komma in die Teile "Name" und "Ort" zerlegt werden, im Teil Ort kann optional durch runde Klammern das Land angegeben werden.


Ich weiß, diese Nomenklatur ist nur aufwändig per Software zu zerlegen. Da aber der Namenstext in erster Linie von Menschen gelesen wird, ist dies aus meiner Sicht der beste Kompromiss.

Natürlich erfordert die Einhaltung dieser Regel entsprechende Disziplin."


Nach diesen Festlegungen kann der Datensatzteil aus nur einem Wortteil bestehen, also dem Namen (Pflichtfeld) oder allen denkbaren Kombinationen wie plus ", Ort" plus "(Land), plus Maschienentyp plus"/ Merkmale".
Eigenschaften für die Inhalte gibt es nur beim evt. Ort (darf eine Ziffer enthalten), beim evt. Maschinentyp (min. 2 Ziffern) /kein Space .und bei den evt. Merkmalen (beginnt mit "/") kein Space. Getrennt werden die Elemente bei Vorhandensein mit "Space".

Ich hoffe das habe ich richtiog verstanden.
Somit haben wir: einen Namen der echter Freitext ist (auch mit " "), welcher mit "," in zwei Teile zerlegt werden "kann", dieser zweite Teil ansonsten aber auch alles inkl. Spaces und einer Ziffer enthalten darf, einem Maschinentyp, der auch alles enthalten darf außer Space aber min. 2Ziffern (zusammen oder getrennt? enthalten muß oder mit ":" beginnt, und einem Merkmal, das mit "/" beginnt aber nur als letztes Element als solches gilt.

Diese Anforderung hat es in sich und ist nicht mal eben programmiert. Erschwerend kommt hinzu, das das benutzte Trennzeichen "Space" überall außer im Maschinentyp und Merkmale erlaubt ist , der"/" ebenfalls im Namen, Ort und Maschinentyp auftaucht.
Da hätten besser neutrale Trennzeichen wie "," oder ":" bzw. ein "//" für das Merkmal getaugt und die Leserlichkeit hätte nicht gelitten.

Wer nun glaubt, das ist nur eine Herausforderung für mich, der irrt. Jeder der auch nur die Merkmale auslesen möchte hat da einen schweren Stand.
Fast keiin Datensatz ist wie der andere, was die Aufteilung betrifft, Wie Fred schon schrieb, eine simple Suche nach "/" wird das nicht. Ein "//" könnte da aber gewaltig helfen.
Die immer wieder aufkommende Frage "wer braucht das? wofür ist das? und wie oft wird das benutzt werde ich nicht mehr kommentieren.
Ich brauche das für die Auskunft 118811 und die Rundsendung, die Auslastung kenne ich nicht. Und Detlef könnte sich für das Merkmal interessieren..
Die Datensätze des Tln-Servers sind soweit sie technisch von Interesse sind, wohlstrukturiert. Nur dieses eine Feld führte bislang ein technisches Schattendasein, da es nur informellen Charakter hat. Nun aber kommt mit dem Merkmal eine technische Anwendung dort hinein und sollte auf ähnlichem Niveau liegen.

Ich habe das mal so gut ich das verstanden habe implementiert und war überrascht wie gut das bei den meisten existierenden Einträgen funktioniert. Diese sind ja oft schon nach der (nicht ganz) neuen Festlegung angelegt bzw. mehr oder weniger mit Daten gefüllt. Aber es gibt jede Menge Anderer, wo es merklich hakt.
Ich werde zeitnah mal ein paar Beispiele zeigen, aus denen zu erkennen ist was evt. noch zu überdenken wäre. Ich kann ja die existierenden Daten nicht als Grundlage für eine Bewertung nehmen, sondern muß Diese lokal nach der neuen Festlegung anpassen.

Bis bald
Gruß
Willi
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